Richtige Verwendung und Vorsichtsmaßnahmen für elektrische Absauggeräte
Was sind elektrische Saugmaschinen?
Ein elektrische SaugmaschineEin Aspirator, auch als Absauggerät bekannt, ist ein motorbetriebenes medizinisches Gerät, das hauptsächlich dazu dient, Schleim, Sekrete oder andere Verstopfungen aus den Atemwegen eines Patienten zu entfernen, um die Durchgängigkeit der Atemwege zu erhalten.
Anwendbare Situationen
1. Übermäßige Atemwegssekretion
Der Patient ist aufgrund übermäßiger Schleimsekretion, verursacht durch Erkrankungen wie Lungenentzündung, Bronchitis oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), nicht in der Lage, Schleim willentlich abzusondern.
2. Schwierigkeiten beim Abhusten von Schleim
Aufgrund von Bewusstseinsstörungen, Koma, Muskelschwäche oder der Erholung von der Narkose sind die Patienten nicht in der Lage, selbstständig Schleim abzuhusten.
3. Atemwegsverlegung
Verstopfung der Atemwege durch Schleim, Blut, Erbrochenes oder andere Fremdkörper, die zu Atembeschwerden oder Erstickungsgefahr führt.
4. Patienten unter maschineller Beatmung
Bei Patienten, die auf künstliche Beatmung angewiesen sind, ist eine regelmäßige Absaugung erforderlich, um Atemwegssekrete zu entfernen und so Infektionen und Atemwegsbehinderungen vorzubeugen.
5. Erste-Hilfe-Szenarien
Bei der Ersten Hilfe (z. B. bei Ertrinken, Ersticken, schweren Traumata usw.) ist es notwendig, Atemwegsverengungen schnell zu beseitigen und die Atmungsfunktion wiederherzustellen.
Komponenten der Absaugmaschine
Motor: Liefert die Energie zum Antrieb des Unterdruckgeräts.
Unterdruckpumpe: Erzeugt einen Unterdruck (Vakuum), um einen Sog zu erzeugen.
Auffangbehälter: Sammelt das abgesaugte Sputum und die Sekrete.
Absaugkatheter: Ein Schlauch, der in die Atemwege des Patienten eingeführt wird, um Flüssigkeiten abzusaugen.
Filter: Verhindern, dass Sputum oder Verunreinigungen in das Gerät gelangen.
Funktionsprinzip der Saugmaschine
Ein elektrisches Absauggerät nutzt den Druckunterschied, um Schleim aus dem Körper zu entfernen. Sobald das Gerät an eine Stromversorgung angeschlossen und eingeschaltet ist, treibt der interne Motor das Exzenterrad in schnelle Rotation an. Dadurch wird die in der Absaugflasche gespeicherte Luft durch die Ein- und Auslassöffnungen herausgedrückt, wodurch ein Unterdruck entsteht. Erreicht dieser Unterdruck einen bestimmten Wert, kann der Schleim abgesaugt werden.
Klassifizierung elektrischer Absauggeräte
1. Klassifizierung nach Nutzungsumgebung
Medizinisches elektrisches Absauggerät: Dieses Absauggerät ist für den Einsatz in professionellen medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kliniken konzipiert. Es verfügt in der Regel über eine höhere Unterdruckregulierungsfähigkeit und eine stärkere Saugleistung, um den Bedürfnissen verschiedener Patienten gerecht zu werden.
Elektrisches Haushaltssauggerät: Dieses Absauggerät ist relativ klein und tragbar und eignet sich daher für die häusliche Pflege. Durch seine einfache Bedienung ist es ideal für Laien.
2. Klassifizierung nach Funktion
Grundlegende elektrische Absauggeräte: Ausgestattet mit lediglich grundlegenden Saugfunktionen eignen sie sich zur einfachen Schleimentfernung.
Multifunktionale elektrische Absauggeräte: Neben der Absaugfunktion können sie zusätzliche Funktionen wie Verneblertherapie und Sauerstoffversorgung umfassen.
3. Klassifiziert nach der Fähigkeit zur Unterdruckeinstellung
Feste elektrische Unterdrucksaugvorrichtung: Der Unterdruck ist konstant und kann nicht angepasst werden.
Einstellbare elektrische Unterdruck-Absaugvorrichtung: Der Unterdruck kann je nach Zustand des Patienten angepasst werden, um unterschiedlichen Behandlungsbedürfnissen gerecht zu werden.
4. Klassifizierung nach Struktur und Design
Tragbare elektrische Absaugmaschine: Klein und leicht, daher einfach zu tragen und zu transportieren.
Elektrischer Tischstaubsauger: Es ist größer und wird typischerweise an einem festen Standort verwendet.
5. Klassifizierung nach Energiequelle
Wechselstrombetriebenes elektrisches Absauggerät: Betrieb über eine Wechselstromquelle.
Batteriebetriebenes elektrisches Sauggerät: Ausgestattet mit einem eingebauten Akku, kann es ohne Netzstromversorgung betrieben werden.

Betriebsabläufe
I. Vorbereitung vor der Operation
Geräteprüfung: Prüfen Sie, ob das elektrische Absauggerät unbeschädigt ist und an eine stabile Stromversorgung angeschlossen ist. Kontrollieren Sie, ob alle Katheter korrekt angeschlossen sind und ob Luft austritt. Überprüfen Sie die Funktion des Absauggeräts, indem Sie den Absaugschlauch in Wasser tauchen, um die Saugkraft zu testen und ihn anschließend durchspülen.
Vorbereitung des Zubehörs: Bereiten Sie das notwendige Zubehör wie Absaugkatheter vor und stellen Sie sicher, dass diese sauber und steril sind. Bereiten Sie gleichzeitig die dem Zustand des Patienten entsprechenden Hilfsmittel vor. Beispielsweise können Zungenspatel und Mundsperrer für komatöse Patienten erforderlich sein.
Patientenbeurteilung: Beurteilen Sie den Zustand des Patienten, sein Bewusstsein und seine Kooperationsfähigkeit. Erklären Sie dem Patienten oder seinen Angehörigen Zweck und Methode der Sputumabsaugung, um seine Kooperation zu erreichen.
II. Betriebsprozess
Unterdruck anpassen: Passen Sie den Unterdruck entsprechend dem Alter und dem Zustand des Patienten an. Im Allgemeinen liegt der Unterdruck bei Erwachsenen bei etwa 40–50 kPa und bei Kindern bei etwa 13–30 kPa.
Den Absaugkatheter einführen: Der Patient liegt flach oder auf der Seite, der Kopf dem Behandler zugewandt. Der Absaugkatheter wird vorsichtig in Mund, Nasenhöhle oder Tracheostoma eingeführt. Die Einführung erfolgt in der Regel vom Mundvorhof über die Wange zum Rachen, wobei jeder Bereich gründlich abgesaugt wird. Bei endotrachealer Intubation oder Tracheotomie kann der Katheter durch die Intubationskanüle oder -kanüle eingeführt werden. Bei komatösen Patienten wird der Mund vor dem Absaugen mit einem Zungenspatel oder einem Mundsperrer geöffnet.
Sputumabsaugung durchführen: Sobald der Absaugkatheter korrekt positioniert ist, schalten Sie das Gerät ein, um mit dem Absaugen zu beginnen. Drehen Sie den Katheter während des Absaugens hin und her und ziehen Sie ihn nach oben zurück, um Atemwegssekrete effektiv zu entfernen. Jede Absaugsitzung sollte etwa 15 Sekunden dauern, und die gesamte kontinuierliche Absaugzeit sollte 3 Minuten nicht überschreiten, um eine Hypoxie des Patienten zu vermeiden. Führen Sie die Prozedur standardisiert und schonend durch und vermeiden Sie übermäßigen Unterdruck, um Schäden an der Rachen- oder Atemwegsschleimhaut zu verhindern.
Beobachtung und Handhabung: Während des Absaugens sind die Atmung des Patienten sowie Farbe, Menge und Konsistenz des Sputums genau zu überwachen. Ist das Sputum zähflüssig und schwer abzusaugen, sollten zunächst 2–5 ml eines schleimlösenden Medikaments instilliert, 15 Sekunden gewartet und anschließend erneut abgesaugt werden. Nach jedem Absaugen sollte dem Patienten Sauerstoff verabreicht oder eine kurze Ruhepause eingelegt werden. Drei aufeinanderfolgende Absaugvorgänge sollten nicht überschritten werden.
III. Nachbehandlung
Ausschalten: Nach Abschluss der Sputumabsaugung wird zuerst der Absaugkatheter aus dem Mund oder der Nasenhöhle des Patienten entfernt. Anschließend wird das Absauggerät ausgeschaltet und die Stromversorgung getrennt.
Reinigung und Desinfektion: Reinigen Sie das Gesicht des Patienten mit Gaze, um eventuelle Sekrete zu entfernen. Untersuchen Sie die Mund- und Nasenschleimhaut auf Verletzungen und behandeln Sie diese gegebenenfalls. Entsorgen Sie den Absaugkatheter in einem speziellen Abfallbehälter. Legen Sie den Glasanschluss des Absaugschlauchs zur späteren Verwendung in eine Flasche mit Desinfektionslösung. Wenn sich mehr als zwei Drittel des Sputums in der Auffangflasche befinden, schütten Sie diese aus. Legen Sie den Absaugschlauch und die Auffangflasche für eine Stunde in eine Lösung mit 2000 mg/l verfügbarem Chlor ein, spülen Sie sie anschließend ab, trocknen Sie sie und bewahren Sie sie für die spätere Verwendung auf.
Patientenbeurteilung und -dokumentationFühren Sie nach der Sputumabsaugung eine umfassende Untersuchung des Patienten durch. Dokumentieren Sie Zeitpunkt, Menge und Beschaffenheit des abgesaugten Sekrets sowie die Reaktion des Patienten und etwaige Komplikationen.
Merkmale von elektrischen Saugmaschinen
1. Einfache Bedienung: Im Vergleich zu herkömmlichen manuellen Absauggeräten sind elektrische Absauggeräte einfacher zu bedienen und erfordern weniger manuelle Eingriffe.
2. Einstellbare Saugleistung: Die Saugleistung kann je nach Bedarf des Patienten angepasst werden, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten.
3. Sicher und zuverlässig: Bei der Konstruktion wird besonderer Wert auf Sicherheit gelegt, und die Maschine verfügt in der Regel über verschiedene Sicherheitsvorkehrungen, wie z. B. Filter und automatische Abschaltfunktionen.
4. Geräuscharm: Elektrische Absauggeräte arbeiten leiser als manuelle.
5. Leicht zu reinigen und zu pflegen: Sie sind für das Gesundheitspersonal einfach zu reinigen und zu pflegen.
Häufig gestellte Fragen
1. Für welche Patientengruppen eignen sich elektrische Absauggeräte?
Elektrische Absauggeräte eignen sich für Patienten aller Altersgruppen, einschließlich Erwachsener, Kinder und älterer Menschen. Bei der Anwendung ist jedoch darauf zu achten, das geeignete Gerät entsprechend den individuellen Gegebenheiten des Patienten auszuwählen.
2. Wie sollte der Saugdruck einer elektrischen Absaugmaschine eingestellt werden?
Der Saugdruck sollte individuell an den Patienten angepasst werden. Die Anforderungen an den Saugdruck unterscheiden sich zwischen Erwachsenen und Kindern. Ein zu hoher Saugdruck kann die Atemwege schädigen, während ein zu niedriger Druck die Sekrete nicht effektiv entfernen kann.
3. Gibt es eine zeitliche Begrenzung für die Verwendung eines elektrischen Absauggeräts?
Der Dauerbetrieb eines elektrischen Absauggeräts sollte zwei Stunden nicht überschreiten, um eine Überhitzung des Motors und damit verbundene Schäden zu vermeiden. Die Absaugzeit sollte dabei jeweils 10–15 Sekunden betragen und an die Toleranz des Patienten angepasst werden.
4. Können elektrische Absauggeräte zu Hause verwendet werden?
Elektrische Absauggeräte können unter ärztlicher Aufsicht zu Hause verwendet werden. Neue Anwender sollten jedoch eine professionelle Schulung absolvieren, um die korrekte Bedienung zu gewährleisten. Während der Anwendung ist auf die Reaktion des Patienten zu achten, um dessen Sicherheit und Komfort zu gewährleisten.
5. Was sind die Kontraindikationen für die Verwendung von elektrischen Absauggeräten?
Zu den Kontraindikationen zählen in der Regel schwere Atemwegsschädigungen, Herzerkrankungen und Unverträglichkeit gegenüber Absaugverfahren. Spezifische Kontraindikationen sollten mit dem Arzt besprochen werden.

