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Eine kurze Einführung in Anti-Dekubitus-Luftmatratzen
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Eine kurze Einführung in Anti-Dekubitus-Luftmatratzen

27.04.2025

Was ist eine Anti-Dekubitus-Luftmatratze?

Dekubitus, auch Druckgeschwüre oder Wundliegen genannt, entstehen durch anhaltenden Druck auf die Haut. Dieser Druck schränkt die Durchblutung ein und führt zu Gewebeschäden oder Nekrosen.

Eine Anti-Dekubitus-Luftmatratze ist eine speziell entwickelte Matratze, die primär zur Vorbeugung und Linderung von Druckgeschwüren eingesetzt wird. Sie verteilt den Körperdruck gleichmäßig und vergrößert so die Kontaktfläche zwischen Körper und Matratze. Durch ein zyklisches Aufblasen und Ablassen von Luft verändert eine dynamische Luftmatratze kontinuierlich die Druckpunkte, fördert dadurch die Durchblutung und verbessert den Liegekomfort.

Die Matratzenoberfläche verfügt über zahlreiche Mikroporen, die beim Aufblasen einen Luftstrom ermöglichen. Dies trägt dazu bei, Feuchtigkeit von der Haut abzuleiten, die Trockenheit aufrechtzuerhalten, die Reibungsfestigkeit der Haut zu erhöhen und die Sauerstoffversorgung und Nährstoffversorgung des Gewebes zu fördern – allesamt entscheidende Faktoren für die Vorbeugung und Behandlung von Druckgeschwüren.

 

Hauptfunktionen von Anti-Dekubitus-Luftmatratzen

DruckentlastungDie Luftzellen in der aufblasbaren Matratze lassen sich an Gewicht und Körperform des Patienten anpassen, um eine gleichmäßige Druckverteilung zu gewährleisten. Durch die Reduzierung des Drucks auf bestimmte Bereiche können Druckgeschwüre verhindert werden.

Bietet UnterstützungDie Luftmatratzen bieten eine gute Unterstützung, um eine korrekte Körperhaltung zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für bettlägerige Patienten, um ein längeres Verharren in unnatürlichen Körperhaltungen zu vermeiden.

Förderung der DurchblutungSeine Konstruktion fördert die Durchblutung, beugt Blutstauungen vor und verringert das Risiko von Gewebeschäden.

AtmungsaktivitätDie aus atmungsaktiven Materialien gefertigte Luftmatratze trägt dazu bei, die Haut trocken zu halten und Hautirritationen durch Feuchtigkeit zu reduzieren.

Einfache WartungDie Matratze ist leicht zu reinigen und zu pflegen, wodurch das Bakterienwachstum reduziert wird.

 

Luftmatratze.jpg

 

Verschiedene Arten von Anti-Dekubitus-Luftmatratzen

1. Längliche, streifenförmige LuftmatratzeDie gebräuchlichste Variante. Zwei Luftschläuche werden abwechselnd aufgeblasen und entleert, um den Luftstrom zu verbessern und Geschwüren vorzubeugen.

2. Kugelförmige LuftmatratzeEs funktioniert ähnlich wie das streifenförmige Modell, bietet aber dank seiner kugelförmigen Zellenkonstruktion eine bessere Gewichtsverteilung und mehr Komfort, insbesondere für untergewichtige Personen.

3. Nicht-elektrische Luftmatratze: Eine manuell aufzublasende, nicht elektrisch betriebene Matratze mit luftdurchlässigen Löchern. Sie verfügt über Griffe an den Seiten und am Kopfteil zum leichteren Umlagern. Sie ist ideal für ältere Menschen, die eine nicht-elektrische Liegefläche bevorzugen.

 

Zielgruppe

1. Chronisch bettlägerige PatientenMenschen, die lange Zeit bettlägerig sind, haben ein hohes Risiko, Druckgeschwüre zu entwickeln.

2. Komatöse PatientenPassive Lagerung und Inkontinenz setzen die Haut über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit und Druck aus.

3. Patienten mit KnochenbrüchenUnsachgemäß angepasste Gipsverbände oder Schienen können zu lokalem Druck führen.

4. Gelähmte oder abgemagerte PatientenKnochenvorsprünge neigen zu Geschwüren, insbesondere bei Begleiterkrankungen wie Infektionen oder Mangelernährung.

 

Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung

1. Verbrauchsmaterialien (z. B. Filterwatte, Gummidämpfer) und Luftschläuche sind regelmäßig gemäß der Bedienungsanleitung zu prüfen und auszutauschen.

2. Kontrollieren Sie regelmäßig den Matratzenbezug, stellen Sie sicher, dass die Schläuche intakt und dicht sind, und überprüfen Sie die Anschlüsse.

3. Von Hitze und Feuer fernhalten und niemals in Wasser verwenden.

4. Auf der Luftmatratze darf nicht gestanden, gegangen oder gesprungen werden.

5. Verwenden Sie zum Aufpumpen eine Niederdruckpumpe. Nicht überpumpen.

6. Reinigen Sie die Luftmatratze mit einer milden Seifenlauge. Verwenden Sie keine Chemikalien.